Januar 2012 Inhouse-Fortbildungen und Fachforen der Stiftung Hospital
Seit Ende letzten Jahres wurden und werden im Jugendhilfebereich der Stiftung folgende Inhouse-Fortbildungen und Fachforen für pädagogische Fachkräfte durchgeführt:
Fachforum zum Thema „Autismus“ mit Tina Schmidt-Jacobs und Andreas Lenhard.
Die Fachforen werden von den MitarbeiterInnen der Jugendhilfe der Stiftung Hospital organisiert und inhaltlich gestaltet. Wir nutzen deren Fachwissen als Ressource.
Die Thematik „Autismus“ ist aktuell, wie wir aus Anfragen der Jugendämter z.B. zur Begleitung in Schulen ablesen können. 70 Teilnehmer setzten sich engagiert mit den verschiedenen Facetten des Themas auseinander.
Fachforum „Traumapädagogik“ mit Astrid Schmitt-Jochum und Anja Charrois
Erste Informationen über Traumapädagogik und über den Einsatz des Programmes in der Jugendhilfe der Stiftung gaben die schon als Trauma-Therapeuten ausgebildeten Referentinnen. Wir sind immer häufiger konfrontiert mit traumatisierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in der Familien- und der Kinder- und Jugendhilfe.
FAM-Ausbildung
Die Stiftung Hospital ist Mitglied im „Dachverband Familienaktivierung“, der für die Qualitätssicherung der Ausbildungen verantwortlich zeichnet. Jeder pädagogische Mitarbeiter und Mitarbeiterin der Jugendhilfe der Stiftung ist verpflichtet, die 16tägige Ausbildung in FAM oder Familienaktivierung zu absolvieren.
Referenten und Ausbildungsleiter: Isolde Kirsch und Wolfgang Schwede, weiterhin Andreas Lenhard und Erich Klein
Inhouse-Ausbildung zum Trauma-Pädagogen mit Jochen Uttendörfer vom „Zentrum für lebenslanges Lernen“. Traben-Trarbach und dem Zentrum für Traumatherapie und Psychotraumatologie, Niedersachsen.

Die Jugendhilfe der Stiftung Hospital qualifiziert durch die Ausbildung 25 MitarbeiterInnen aus allen Bereichen (ambulant, stationär, teilstationär) für die Arbeit mit traumatisierten Menschen.
24.01.2011 Neues Musikprojekt im Haus der Jugend - "Make Music"
Seit Herbst 2010 bietet das Projekt „Make Music“ im Haus der Jugend der Stiftung allen Jungen und Mädchen von 11 bis 18 Jahren die Möglichkeit, kostenlos Unterricht in Bass, Gitarre, Schlagzeug und Gesang zu belegen.
Ziel war es, Jugendliche aus St. Wendel im Rahmen der Jugend- und Kulturarbeit an Musik heran zu führen und auch öffentliche Auftritte in Bands zu realisieren. Jugendliche, die von sich aus oder auch auf Initiative der Eltern nie auf die Idee kämen, Musikunterricht zu nehmen, wurden motiviert, sich kreativ mit selbst gemachter Musik zu beschäftigten mit dem Ziel, in Bands aufzutreten und dort ihr Gelerntes zeigen zu können. Mit dem Projekt sind auch Jugendliche mit Migrationshintergrund und Jugendliche aus Familien angesprochen, bei denen Musik nicht unbedingt zum täglichen Erleben gehört und häufig auch nicht gefördert wird.
Zur Realisierung dieses Projektes wurde die Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen aus künstlerischen und sozialen Bereichen angestrebt. Bürgermeister Klaus Bouillon, seit langem Förderer der St. Wendeler Musikszene, war sehr schnell von dieser Idee begeistert und unterstützte das Projekt durch die Übernahme der Kosten für einen musikbegabten Zivildienstleistenden. Als weiterer professioneller Kooperationspartner konnte Ralph Schäfer-Lösch mit seiner Fun Music School gewonnen werden.
Derzeit nehmen schon mehr als 20 Jugendliche regelmäßig an „Make Music“ aktiv teil und teilen die Begeisterung an der Musik.
Wir selbst sind neugierig, was mit Unterstützung der Fun-Music-School und des musikbegabten Zivildienstleistenden aus dem Projekt noch alles entstehen wird.
Weitere Interessierte können sich an Uwe Kunz im Haus der Jugend in St. Wendel wenden. Tel: 06851/8908-135
20.04.2010 Besuch in der Diagnose- u. Kriseninterventionsstelle St. Wendel
Am 20 April 2010 waren Herr Berwanger und Herr Sinnwell von der TNT Express GmbH Niederlassung Saarbrücken zu Gast in der Diagnose- und Kriseninterventionsstelle der Stiftung Hospital St Wendel. Mit großem Interesse hörten sie, wie in unserer Einrichtung das anspruchsvolle Arbeitsfeld der Inobhutnahme und Krisenintervention von Mädchen und Jungen im jugendlichen Alter bewältigt wird. Das Team, welches aus vier weiblichen, zwei männlichen Fachkräften im Gruppendienst, einer Hauswirtschaftskraft und der Projektleitung besteht gab den Gästen gerne Auskunft über die vielen Probleme in dieser Arbeit und auch über die Perspektiven, welche erfolgreich mit den jungen Menschen gemeinsam entwickelt werden.
Zur Unterstützung unsere Arbeit brachten Herr Berwanger und Herr Sinnwell ein wirklich wertvolles Gastgeschenk mit: Wir erhielten einen richtig stabilen und Turnier tauglichen Tischkicker für unseren Freizeitbereich, der natürlich sofort in Gebrauch genommen wurde.

An dieser Stelle sagen wir als Team herzlichen Dank für das große Interesse und das nützliche Gastgeschenk!
10.02.2010: Fachforum "Wer kennt wen (WKW)"
Die Abteilung Jugend- und Familienhilfe der Stiftung hatte im Rahmen der ca. vierteljährlich stattfindenden Fachforen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeladen, um sich über die Möglichkeiten und Gefahren von sozialen Netzwerken im Internet zu informieren.


Ca. 40 Fachkräfte folgten dem interessanten Vortrag von Martin Weber, Referent der Landesmedienanstalt und Mitarbeiter im Pallottihaus Neunkirchen, der detailliert und an Hand von Beispielen aus der Praxis die Einflüsse, Möglichkeiten und Gefahren der sozialen Netzwerke im Internet wie WKW, facebook u. a. eindrucksvoll demonstrierte.
01.01.2010: Neue Jugendpflegerin der Stadt Ottweiler - Nadja Drumm
Im Januar 2010 hat der Bürgermeister der Stadt Ottweiler, Hans-Heinrich Rödle, in einer Presserunde die Diplompädagogin Nadja Drumm als neue Jugendpflegerin der Stadt unter der Trägerschaft der Stiftung Hospital vorgestellt.
In der Presseerklärung heißt es unter anderem:
"Frau Drumm möchte zukünftig Ansprechpartnerin für die Jugendlichen aus Ottweiler und den Ortsteilen sein und bei jugendspezifischen Problemen und Angelegenheiten vor Ort beratend zur Seite stehen.
Die neue Jugendpflegerin sieht es als ihre Aufgabe, den Kindern und Jugendlichen sinnvolle Freizeitangebote zu schaffen und hofft in dieser Hinsicht auf eine gute Zusammenarbeit mit den Ottweiler Vereinen und Institutionen, die seit Jahren gute Jugendarbeit leisten. Insbesondere in Kooperation mit dem Jugendzentrum Ottweiler plant Frau Drumm verschiedene Aktivitäten und Veranstaltungen, zumal ein Teil ihrer Arbeitszeit ohnehin für die Mitarbeit und Unterstützung des JuzO reserviert ist. So beteiligt sie sich zukünftig an der Gestaltung des wöchentlichen Projekttages und des offenen Angebots, übernimmt die Öffentlichkeitsarbeit für das JuzO und wird z.B. in den kommenden Oster- und Sommerferien mehrtägige Ferienprogramme gemeinsam mit den Mitarbeitern des JuzO organisieren und betreuen. Nach Einschätzung der jungen Frau, wird das Highlight im Sommer die einwöchige Reiterferienfreizeit (vom 07.08-14.08) auf dem Mühlberghof am Bostalsee sein."
Auch für die Themen "Bildung" und "Prävention" wird Frau Drumm sich engagieren und einerseits in der Kompetenzagentur Neunkirchen mitarbeiten und andererseits Präventionsprojekte zu verschiedenen Themen an Schulen installieren.
Die Beratung und Unterstützung des Jugendrates der Stadt Ottweiler wird ebenfalls ein Schwerpunkt in der Arbeit der Jugendbeauftragten sein.
Im Rahmen der Presseerklärung nannte Bürgermeister Rödle als besonders wichtige Ziele für die Jugendarbeit der Stadt:
- Weiterverbesserung und Festigung der jugendrelevanten Infrastruktur in allen Stadtteilen
- Unterstützung, Koordination und Vernetzung der Jugendarbeit in den Vereinen, Kirchen und Schulen
- Stärkung der Partizipation der Jugend am kommunalen Leben durch die Begleitung und Unterstützung des Jugendrates
- Weiterverbesserung der Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche
- Prävention und Bildungsarbeit in Kooperation mit Schulen und den einschlägigen Organisationen.
27.08.2009: Mobile alkoholfreie Cocktailbar kann ab sofort ausgeliehen werden. - Information unserer Drogenberatungsstelle Knackpunkt -
Eine mobile alkoholfreie Cocktailbar kann ab sofort beim Gesundheitsamt des Landkreises St. Wendel angemietet werden. Ausgestattet ist die Bar mit allen Utensilien, die man zum Zubereiten von leckeren alkoholfreien Cocktails benötigt, wie Kühlschrank, Ice-Crusher, Mixer, Shaker, Gläser, Besteck, Schneidebretter und Schüsseln.
Interessenten können den voll ausgestatteten Cocktailstand gegen eine geringe Gebühr ausleihen. Lediglich die Getränke müssen selbst besorgt werden. Selbstverständlich dürfen nur alkoholfreie Getränke zubereitet werden. Finanziell beteiligt an der alkoholfreien Cocktailbar sind Gesundheitsamt und Jugendamt des Landkreises St. Wendel, die Stiftung Hospital und das Ministerium für Justiz, Arbeit, Gesundheit und Soziales.
Die Idee zu einer alkoholfreien Cocktailbar entstand 2007 im Arbeitskreis „Gemeindenahe Suchtprävention“ des Landkreises St. Wendel. Im Arbeitskreis engagieren sich alle Institutionen, die mit dem Thema Sucht in Verbindung stehen: Neben der Suchtberatungsstelle, der Therapieeinrichtung Schaumberger Hof und sonstigen Facheinrichtungen, auch viele in der Jugendhilfe tätige Personen, wie die Jugendbeauftragten der Gemeinden und Stadt, sowie das Jugendzentrum.
Die konkrete Planung und Durchführung lag bei Conny Münz (Beratungsstelle Knackpunkt) und Martina Scheid (Sozialdienst Gesundheitsamt und Leitung des Arbeitskreises „Gemeindenahe Suchtprävention“).
Der Umbau des alten Getränkewagens in die moderne mobile Cocktailbar mit Pkw-Anhängerkupplung übernahm Markus Kunz vom Therapiezentrum Schaumberger Hof.
Informationen und Vermietung bei Martina Scheid (Gesundheitsamt, Tel. 06851/801-489) und Conny Münz (Beratungsstelle Knackpunkt, Tel. 06851/8908-110).
03.11.2009 Bildungs- und Kulturzentrum "impuls" der Stiftung
Seit dem 28.11.2008 wurde das "Haus der Jugend" der Stiftung um den Bereich Bildungs- und Kulturzentrum "impuls" erweitert. Die neue Gesamtkonzeption umfasst ein stark erweitertes Aufgabenspektrum, das gemäß den gesetzlichen Grundlagen Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Familien eine umfassende Unterstützung, Beratung und Hilfe in der "offenen Jugendarbeit" und bei den Themenbereichen Bildung, Kultur und Arbeit anbietet.
In Kürze werden Sie auf unserer Homepage in einem eigenen Bereich ausführliche Informationen zum Aufgabenspektrum, zur Zielsetzung und zu den Veranstaltungen finden.
Bis es soweit ist, können Sie aber schon jetzt in unserem Downloadbereich das Veranstaltungsprogramm für das 2. Halbjahr 2009 einsehen oder als PDF-Datei herunterladen.
02.07.2009: "Jugend stärken - Ausbildung fördern"
Die Kompetenzagentur St. Wendel (Verbundpartner: WIAF gGmbH, Arbeitsmarktinitiative Stadt St. Wendel e. V. und Stiftung Hospital) führte am 02.07.2009 im Kultur- und Bildungszentrum "impuls" der Stiftung eine Informationsveranstaltung für Betriebe im Landkreis St. Wendel durch.
Ziel der Veranstaltung war es, zusammen mit den Betrieben zu erörtern, wie Jugendliche mit praktischen Begabungen, aber einer ungünstigen Ausgangssituation im Übergang Schule-Beruf eine Einmündung in den Arbeitsmarkt erhalten können.
Landrat Udo Recktenwald und Wolfgang Zeyer, Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft "In St. Wendel tut sich was" sprachen die Grußworte. Frau Hau, WIAF gGmbH, führte als Moderatorin durch die Veranstaltung.



Referenten von der Agentur für Arbeit, der Handwerkskammer des Saarlandes, des Jugendmigrationsdienstes der Caritas informierten in kurzen Impulsreferaten über Förderprogramme, alternative Berufsbilder und Vorteile der Migrantenförderung.
Ein ortsansässiges Unternehmen berichtete über die positiven Erfahrungen im Umgang mit diesen Jugendlichen.
Nach dem Informationsteil bestand die Möglichkeit an verschiedenen Infopunkten Kontakte zu knüpfen und weitere Beratungen zu vereinbaren. Im Rahmen einer "Bewerberbörse" stellten sich Jugendliche den Betrieben mit einem Steckbrief vor.
Die gut besuchte Veranstaltung brachte durch die direkte Vermittlung von 5 Jugendlichen in Ausbildungsverhältnisse ein ganz konkretes Ergebnis.
06.03.2009: Erster Jugendhilfetag der Stiftung
Alle Projektteams der Jugendhilfe der Stiftung präsentierten sich am 06.03.2009 erstmals im Rahmen einer "Messe" im Haus der Jugend und im Kultur- und Bildungszentrum "Impuls" auf Schautafeln, kurzen Videoproduktionen und einzelnen Fachvorträgen und gaben so Einblicke in die Schwerpunkte ihrer Arbeit.
Unter dem Titel "Jugendhilfetag im Hospital gab Impulse zur Vernetzung" wurde die Veranstaltung von der Presse aufgegriffen und in der Saarbrücker Zeitung veröffentlicht. Einen Auszug aus diesem Artikel finden Sie nachfolgend:



Jugend- und Familienhilfe ist heute eine große Aufgabe in unserer Gesellschaft. Die Situation von Kindern und Jugendlichen und deren Eltern hat sich verschärft: Werteverlust, Armut und der Verfall von Familienstrukturen erschweren die Situation für alle Beteiligten. Optimal arbeiten im Sinne der Familien kann man nur, wenn man die vielfältigen Hilfsangebote und innovativen Projekte miteinander vernetzt. Dies war die zentrale Botschaft des 1. Jugendhilfetages der Stiftung Hospital.
Erstmals hatte die Stiftung Hospital Vertreter von Behörden, Einrichtungen und Politik zu einem Jugendhilfetag ins „Haus der Jugend – Impuls“ eingeladen. Ziel war es, die Mitarbeiter der verschiedenen Jugendhilfe-Organisationen miteinander bekanntzumachen und einen ständigen Informationsaustausch anzuregen.
„Jahrhundertelang wurde Jugendhilfe an einem Platz durchgeführt. Heute erfolgt die Jugendhilfe dezentral, verteilt über viele Einrichtungen. Jeder kennt seinen Platz, seinen Job. Aber oft weiß man nicht, was die Kollegin oder der Kollege nebenan tun. Um den Familien optimal zu helfen, müssen wir das große und breite Angebot von Hilfeleistungen stärker vernetzen“, betonte Hospitaldirektor Karl Kasper in seiner Begrüßung.
Auch Martin Grundhöfer von der Mitarbeitervertretung, die die Veranstaltung angeregt hatte, forderte zur Kommunikation auf: „Wir müssen die Kräfte bündeln, indem wir uns miteinander bekannt machen. Mehr denn je sind Konsequenz und Phantasie bei der täglichen Arbeit gefragt.“
Landrat Udo Recktenwald unterstrich die wichtige Rolle des Gastgebers in der Jugendhilfe: „Die Stiftung Hospital ist seit vielen Jahren ein wichtiger und verlässlicher Partner des Landkreises. Die Jugend- und Familienhilfe im Landkreis St. Wendel kann sich sehen lassen, das ist zum großen Teil auf die gute Arbeit des Hospitals zurückzuführen; von hier gehen sehr viele Impulse für die Jugendarbeit und die Jugendhilfe aus.“ (...)
Frank Zöhler, Referatsleiter Jugend beim Allgemeinen Sozialen Dienst des Landkreises, lobte die Arbeit der Organisatoren um Erich Klein: „Das hier ist sehr gut aufgearbeitet und zeigt das breite Spektrum der Jugendhilfe in unserer Region“.
21.11.2008: Broschüre "Stationäre Jugendhilfe zeigt Profil"
Mit dem Titel "Stationäre Jugendhilfe zeigt Profil!" ist der zweite Band der Schriftenreihe der Stiftung Hospital St. Wendel erschienen.
Die Veröffentlichung haben wir am 21.11.08 zum Anlass genommen, zu einem Fachvortrag zum Thema "Erzieherische Präsenz" einzuladen. Die Referentin Petra Girlostein hat das von Haim Omer und Arist von Schlippe entwickelte Konzept des "gewaltfreien Widerstandes" in einem sehr lebendigen Vortrag einer Zuhörerschaft von 120 Fachleuten der öffentlichen und freien Jugendhilfe, der Kinder- und Jugendpsychiatrie und des Jugendkriminaldienstes vorgestellt.
"Gewaltfreier Widerstand" wird verstanden als Antwort auf verschiedene Formen erzieherischer (ursprünglich elterlicher) Hilflosigkeit bei gewalttätigem, respektlosen Verhalten von Kindern und Jugendlichen Erwachsenen gegenüber. Auch bei destruktiven Verhaltensweisen wie Rückzug oder Selbstgefährdung verfolgt dieser Ansatz das Ziel, (wieder) in eine lebendige Auseinandersetzung zu kommen, letztendlich Beziehungsarbeit zu leisten.
Die Broschüre "Stationäre Jugendhilfe zeigt Profil" kann über die Abteilung Jugend- und Familienhilfe der Stiftung zum Selbstkostenpreis von 12,00 EUR je Exemplar bezogen werden. Mit folgendem Link können Sie sich das Inhaltsverzeichnis anzeigen lassen: Inhaltsverzeichnis
11.03.2008: "Starten statt warten - mit der Kompetenzagentur in die Zukunft"
Unter diesem Titel fand die offizielle Eröffnungsveranstaltung der Kompetenzagentur St. Wendel statt, einem Partnerverbund der Träger "Stiftung Hospital St. Wendel", Arbeitsmarktinitiative der Stadt St. Wendel e. V." und "WIAF gGmbH", der die Zielsetzung hat, mehrfach benachteiligte Jugendliche im
Übergang Schule - Beruf zu begleiten und zu unterstützen.
Bis hierhin war die Kompetenzagentur St. Wendel, die ihre Arbeit im November 2007 aufnahm, durch verschiedene Aktionen und Presseveröffentlichungen einem kleinen Kreis von Fachleuten und Betroffenen bekannt. Durch die Veranstaltung sollte sie mit ihren Akteuren offiziell einem breiten Publikum vorgestellt werden.
Dabei war es den Gastgebern wichtig, an diesem Nachmittag nicht nur das Arbeitsfeld der Kompetenzagentur zu präsentieren, sondern die Gäste aktiv in das Geschehen rund um die und mit der Kompetenzagentur St. Wendel einzubinden.
In diesem Sinn stellten die Veranstalter an 5 Thementischen ihre Teilbereiche "Casemanagement", "Aufsuchende Sozialarbeit" und "Netzwerkmanagement" und die direkten Kooperationspartner "Schoolworker", "Jugendberufshilfe", "KNUT" und "Jugendbeauftragte" ihre Arbeit vor. Den Gästen und Akteuren wurde umfassend die Möglichkeit geboten, Erwartungen, Anknüpfungspunkte und Kooperationsmöglichkeiten zu diskutieren und Ideen auszutauschen, um eine künftig gemeinsame Arbeit positiv und erfolgreich, also für die Zielgruppe effektiv zu gestalten.


Der Einladung in die Kulturscheune Oberlinxweiler, die ein warmes und angenehmes Ambiente bot, folgten zahlreiche Gäste aus den Bereichen Schule, Jugendhilfe, offene Jugendarbeit und kommunale Arbeitsförderung, sowie Vertreter der Kammern, der VSU, des Bildungsministeriums, der Agentur für Arbeit und verschiedener Beratungs- und Förderstellen.
01.02.2008: Eröffnung der neuen Mädchenwohngruppe "Hospitalhof"
Ab dem 01.02.2008 werden unsere bestehenden Hilfsangebote für Mädchen und junge Frauen – Mädchenwohngruppe St. Wendel, Mutter-Kind-Gruppe und Mädchenwohnhaus – eine Erweiterung erfahren. Auf dem Gelände des Hospitalhofes bietet eine weitere Wohngruppe Aufnahmemöglichkeiten für Mädchen an.
Aufnahmeanfragen können ab sofort über Sigrid Schuler als zuständiger Projektleiterin unter der Tel.-Nr. 06851/8908-122 erfolgen.
15.01.2008: Diagnose- u. Kriseninterventionsstelle im Landkreis St. Wendel
Am 15. Januar hat die Diagnose- und Kriseninterventionsstelle St. Wendel ihre Arbeit aufgenommen.
Dieses neue Hilfsangebot für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren stellt für einen Zeitraum von wenigen Tagen bis zu 3 Monaten die Versorgung und Betreuung junger Menschen sicher, die sich in einer besonders schwierigen Lebenslage befinden. Unter Einbezug der Eltern wird gemeinsam die weitere Perspektive geklärt.
Die Aufnahme in der Diagnose- und Kriseninterventionsstelle kann sowohl im Rahmen einer Inobhutnahme nach §42 KJHG als auch im Rahmen einer Maßnahmen gemäß §34 KJHG zur Perspektivklärung erfolgen. Weiterhin wird die Kriseninterventionsstelle im Rahmen einer aufsuchenden Familientherapie "Auszeiten" als Zusatzleistung anbieten.
Die Diagnose- und Kriseninterventionsstelle arbeitet vernetzt mit den übrigen Angebotsformen der Stiftung und mit verschiedenen externen Kooperations-partnern. Sie versteht sich als Angebot an der Schnittstelle von ambulanter und stationärer Jugendhilfe.
Als Zusatzleistung kann ein ambulantes FAM-Clearing das stationäre Angebot ergänzen. In Kooperation mit der Tagesklinik und Ambulanz der Saarland Heilstätten GmbH (SHG) kann die Diagnostik um die kinder- und jugendpsychiatrische Perspektive erweitert werden.
Die weiteren Kontaktdaten und zusätzliche Informationen finden Sie auf der entsprechenden Projektseite unserer Homepage mit nachfolgendem Link:
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