Staatssekretär Kolling besucht Einrichtungen im Landkreis St. Wendel

Gesundheitsstaatssekretär Stephan Kolling hat am 7. August im Rahmen seiner Sommertour die Stiftung Hospital St. Wendel besucht.  

Hier wurde er unter anderem von Bürgermeister Peter Klär, zugleich Kuratoriumsvorsitzender, dem 1. Beigeordneten des Landkreises St. Wendel, Friedbert Becker sowie Hospital-Direktor Dirk Schmitt begleitet. „Das Hospital ist die älteste und bedeutendste soziale Einrichtung in St. Wendel“, so Kolling. Die Stiftung betreibt eine Jugendhilfeeinrichtung, mehrere Altenhilfeeinrichtungen, eine Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und einen Kindergarten mit Kinderkrippe. Die Kinderkrippe ist Modellkrippe im Rahmen von „Frühe Hilfe Plus“. Gabi Rauber, Leiterin der Kinderhilfe, erklärt: „Der zweifellos schwierige Übergang vom Elternhaus in die Krippe stellt alle Beteiligten vor eine Herausforderung; zur Vermeidung besonderer Stresssituationen für Kind, Eltern und Erzieher  ist das Modellprojekt „Frühe Hilfen Plus“ ein wesentlicher Baustein“. Im Wohnbereich Intensivpflege des Altenhilfezentrums werden unter anderem Langzeitbeatmete versorgt und bietet derzeit Platz für 21 Bewohner. „Unser Ziel ist es, für Menschen an der Schnittstelle zwischen Intensivstation und Pflege eine optimale Versorgung sicherzustellen. Hierbei spielt neben der medizinischen Versorgung aber vor allem eine häusliche Wohnumgebung eine wichtige Rolle. Dazu gehört eine wohnortnahe Versorgung, verbunden mit der dadurch resultierenden Aufrechterhaltung eines intensiven sozialen Kontaktes mit den Angehörigen“, so Stiftungs-Direktor Dirk Schmitt.

Bei seinem Besuch brachte Staatssekretär Kolling einen Zuwendungsbescheid über 38.571 Euro  für die Suchtberatungsstelle „Knackpunkt“ mit. Neben der Beratung von Jugendlichen und Erwachsenen werden auch Eltern, Angehörige und weitere Personen aus dem Umfeld der Konsumenten gefährlicher Stoffe betreut. „Die Beratungsstelle bietet damit ein umfangreichen Beratungs- und Präventionsangebot“, so Kolling.