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11.03.2008: "Starten statt warten - mit der Kompetenzagentur in die Zukunft" Unter diesem Titel fand die offizielle Eröffnungsveranstaltung der Kompetenzagentur St. Wendel statt, einem Partnerverbund der Träger "Stiftung Hospital St. Wendel", Arbeitsmarktinitiative der Stadt St. Wendel e. V." und "WIAF gGmbH", der die Zielsetzung hat, mehrfach benachteiligte Jugendliche im Übergang Schule - Beruf zu begleiten und zu unterstützen. Bis hierhin war die Kompetenzagentur St. Wendel, die ihre Arbeit im November 2007 aufnahm, durch verschiedene Aktionen und Presseveröffentlichungen einem kleinen Kreis von Fachleuten und Betroffenen bekannt. Durch die Veranstaltung sollte sie mit ihren Akteuren offiziell einem breiten Publikum vorgestellt werden. Dabei war es den Gastgebern wichtig, an diesem Nachmittag nicht nur das Arbeitsfeld der Kompetenzagentur zu präsentieren, sondern die Gäste aktiv in das Geschehen rund um die und mit der Kompetenzagentur St. Wendel einzubinden. In diesem Sinn stellten die Veranstalter an 5 Thementischen ihre Teilbereiche "Casemanagement", "Aufsuchende Sozialarbeit" und "Netzwerkmanagement" und die direkten Kooperationspartner "Schoolworker", "Jugendberufshilfe", "KNUT" und "Jugendbeauftragte" ihre Arbeit vor. Den Gästen und Akteuren wurde umfassend die Möglichkeit geboten, Erwartungen, Anknüpfungspunkte und Kooperationsmöglichkeiten zu diskutieren und Ideen auszutauschen, um eine künftig gemeinsame Arbeit positiv und erfolgreich, also für die Zielgruppe effektiv zu gestalten.  
Der Einladung in die Kulturscheune Oberlinxweiler, die ein warmes und angenehmes Ambiente bot, folgten zahlreiche Gäste aus den Bereichen Schule, Jugendhilfe, offene Jugendarbeit und kommunale Arbeitsförderung, sowie Vertreter der Kammern, der VSU, des Bildungsministeriums, der Agentur für Arbeit und verschiedener Beratungs- und Förderstellen.
01.02.2008: Eröffnung der neuen Mädchenwohngruppe "Hospitalhof" Ab dem 01.02.2008 werden unsere bestehenden Hilfsangebote für Mädchen und junge Frauen – Mädchenwohngruppe St. Wendel, Mutter-Kind-Gruppe und Mädchenwohnhaus – eine Erweiterung erfahren. Auf dem Gelände des Hospitalhofes bietet eine weitere Wohngruppe Aufnahmemöglichkeiten für Mädchen an. Aufnahmeanfragen können ab sofort über Sigrid Schuler als zuständiger Projektleiterin unter der Tel.-Nr. 06851/8908-122 erfolgen. 15.01.2008: Diagnose- u. Kriseninterventionsstelle im Landkreis St. Wendel Am 15. Januar hat die Diagnose- und Kriseninterventionsstelle St. Wendel ihre Arbeit aufgenommen. Dieses neue Hilfsangebot für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren stellt für einen Zeitraum von wenigen Tagen bis zu 3 Monaten die Versorgung und Betreuung junger Menschen sicher, die sich in einer besonders schwierigen Lebenslage befinden. Unter Einbezug der Eltern wird gemeinsam die weitere Perspektive geklärt. Die Aufnahme in der Diagnose- und Kriseninterventionsstelle kann sowohl im Rahmen einer Inobhutnahme nach §42 KJHG als auch im Rahmen einer Maßnahmen gemäß §34 KJHG zur Perspektivklärung erfolgen. Weiterhin wird die Kriseninterventionsstelle im Rahmen einer aufsuchenden Familientherapie "Auszeiten" als Zusatzleistung anbieten. Die Diagnose- und Kriseninterventionsstelle arbeitet vernetzt mit den übrigen Angebotsformen der Stiftung und mit verschiedenen externen Kooperations-partnern. Sie versteht sich als Angebot an der Schnittstelle von ambulanter und stationärer Jugendhilfe. Als Zusatzleistung kann ein ambulantes FAM-Clearing das stationäre Angebot ergänzen. In Kooperation mit der Tagesklinik und Ambulanz der Saarland Heilstätten GmbH (SHG) kann die Diagnostik um die kinder- und jugendpsychiatrische Perspektive erweitert werden. Die weiteren Kontaktdaten und zusätzliche Informationen finden Sie auf der entsprechenden Projektseite unserer Homepage mit nachfolgendem Link: zur Projektseite 13.09.2007: Fachtagung "RisikoFamilie" in Berlin Der folgende Kurzbericht gibt Ausschnitte aus dem Bericht von Jürgen Puhlmann (Vorsitzender der Bundesarbitsgemeinschaft "Familie im Mittelpunkt" wieder und ist in Teilbereichen ergänzt. "Die Bundesarbeitsgemeinschaft "Familie im Mittelpunkt" (FIM) und der Dachverband Familienaktivierungsmanagement (FAM) veranstalteten vom 13.-14. September 2007 in Berlin erstmalig eine gemeinsame Fachtagung zu dem Thema "Risiko Familie? - Krisenintervention in der Jugendhilfe zwischen Elternverantwortung und Inobhutnahme"."

"... An beiden Tagen wurden unterschiedliche Aspekte der gesellschaftlichen und elterlichen Verantwortung für das Wohl der Kinder aus fachlichen Perspektiven betrachtet. Mit einem ausführlichen Beitrag zur Initiative der Bundesregierung den Kinderschutz so auszuweiten, dass er zukünftig in den Regelsystemen der Jugendhilfe integriert ist, gab Karl-Heinz Struzyna vom BMFSJF einen Ausblick auf die zu erwartenden Veränderungen in der Jugendhilfe." Volker Kümmel, Leiter des Kreisjugendamtes Neunkirchen erläuterte den Einsatz von FAM als Krisenintervention in den Sozialräumen des Landkreises Neunkirchen. Er machte deutlich wie nützlich und wirksam der Einsatz des Programms bei jeder anstehenden Heimunterbringung ist, falls nicht alle Daten des Falles dagegen sprechen. Dr. Manfred Schenk vom Forschungsinstitut "Foreg", Trier, stellte erste Ergebnisse zur Untersuchung der Wirksamkeit des Modells im LK Neunkirchen anhand von 30 praktizierten FAM-Fällen vor: in 80 % des Einsatzes von FAM konnte das Kind/die Kinder in der Familie verbleiben. Volker Kümmel kündigte an, FAM in Zukunft auch bei jedem Fall von Sorgerechtsentzug einzusetzen. "Resümierend stellten die Vorstände fest, dass die entstehende Vernetzung von Kinderschutz und Krisenintervention dringend erforderlich ist, um Familien die geeignete Unterstützung zu geben. Bei der sich abzeichnenden Entwicklung können FAM und FIM ihre Erfahrungen, Eltern zu Beteiligten des Hilfeprozesses zu machen und nicht nur zu Betroffenen werden zu lassen, erfolgversprechend einbringen." "... Erich Klein (FAM) und Jürgen Puhlmann (FIM) riefen ihre Mitgliedseinrichtungen auf, sich an dem Prozess der Demokratisierung in der Jugendhilfe aktiv zu beteiligen, indem sie sich in die Diskussionen der Jugendhilfe vor Ort stärker einbringen und die Vernetzung von Prävention und Intervention mit begleiten. Die Risiken für Träger und MitarbeiterInnen in der Kriseninterventionsarbeit sollten dabei nicht als Bremsklotz wirken, sondern als Ansporn zur Erweiterung der methodischen Hilfe genutzt und als ständige Anforderung an die Sorgfalt, mit der Krisenintervention erfolgen muss, verstanden werden."
19.06.2007: Umzug der Wohngruppe Neunkirchen nach Schiffweiler Die stationäre Wohngruppe Neunkirchen, bisher angesiedelt in der Spieser Str. 38 in Neunkirchen, ist am 19.06.2007 nach Schiffweiler umgezogen. Die Stiftung Hospital hatte dort zuvor "In der Waldwiese 6" ein geeignetes Zweifamilienhaus mit kleinem Garten angemietet, in dem sich die jungen Menschen und die Fachkräfte nach wenigen Tagen schon wohlfühlten.
14.06.2007: Fachtag "Qualität im Dialog im Rahmen des § 8a KJHG - Wie kann uns das gelingen?" Am 14.06.2007 fand in der Stiftung Hospital St. Wendel in Kooperation mit dem Kreisjugendamt St. Wendel ein Fachtag zum Thema "Qualität im Dialog im Rahmen des § 8a KJHG - Wie kann uns das gelingen?" statt.
Teilgenommen haben insgesamt 60 Fachkräfte des Jugendamtes und der Stiftung. Die Fachkräfte wurden von Vera Meyer, Leiterin des Jugendamtes St. Wendel, und Jörg Welter, Leiter der Jugendhilfe der Stiftung begrüßt. Holger Gläss, Leiter des ASD des Jugendamtes im Rems-Murr-Kreis beleuchtete unter der Überschrift "Mit einer Kooperationsvereinbarung ist es keineswegs getan - Schutzauftrag der Jugendhilfe gemäß § 8a KJHG" die verschiedenen Facetten der Verantwortungsgemeinschaft von öffentlichem und freiem Träger der Jugendhilfe. Schwerpunkte seines 2stündigen lebendigen und kurzweiligen Vortrages waren: - Kinderschutz als Bestandteil der Jugendhilfe - den Kinderschutz betreffende Änderungen durch das KICK - der Kern des § 8a: Schutz durch Hilfe - Was ist Kindeswohlgefährdung? Wie realisieren wir den Kinderschutz? - Konkrete Anforderungen an das Jugendamt und an den freien Träger
Nachmittags hieß es dann unter der Moderation von Oranna Fuchs "Willkommen im World-Café!" In unterschiedlich zusammengesetzten Diskussionsrunden wurde zunächst die Kooperation von Jugendamt und freiem Träger genauer "unter die Lupe genommen" und wichtige Kriterien für eine gelungene Kooperation herausgearbeitet. Die 2. Diskussionsrunde stand unter dem Thema: "Der § 8a fordert eine fachliche Einschätzung des Gefährdungsrisikos und Betroffenenbeteiligung. Wie kann man beiden Forderungen gerecht werden.?" Am Ende der Veranstaltung haben sich die Jugendhilfe der Stiftung und das Kreisjugendamt darauf verständigt, im Rahmen eines Qualitätszirkels die weitere Ausgestaltung der Zusammenarbeit in Fällen von Kindeswohlgefährdung zu bearbeiten, also den begonnenen Dialog fortzusetzen. 22.05.2007: Fachtagung "10 Jahre Familienaktivierung" Im Mariensaal der Stiftung begrüßte Karl Kasper, Direktor der Stiftung, die ca. 80 Gäste aus Jugendämtern, sozialen und medizinischen Einrichtungen anlässlich des zehnjährigen Bestehens der familienaktivierenden Hilfen in der Stiftung.
Die Staatssekretärin im Ministerium für Inneres, Familien, Frauen und Sport, Gaby Schäfer, hob in ihrer Ansprache hervor, dass sich die Stiftung seit langer Zeit bedarfsorientiert neuen Herausforderungen gestellt hat und dabei den Menschen "stets auf Augenhöhe begegnet".
Fachkräfte der Stiftung stellten die wesentlichen Elemente der familienaktivierenden Hilfen vor und die Leitungen von 3 saarländischen Jugendämtern berichteten von ihren Erfahrungen mit diesen Hilfen und von der Bedeutung und dem Stellenwert der Hilfen in ihren Landkreisen. Nach dem Vortrag von Dr. Schenk (Foreg Trier), der über die Ergebnisse der bundesweiten FAM-Evaluation referierte, zeichnete Jörg Welter, Jugendhilfeleiter der Stiftung, im Kaleidoskop der Familienaktivierung die Aspekte "Perspektiven und Entwicklungsoptionen ". Die Fachtagung wurde mit einem kalten Buffet für die Gäste beendet. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens erfolgreicher familienaktivierenden Arbeit hat die Stiftung eine Broschüre herausgegeben, die einen Eindruck über Leistungsfähigkeit, Chancen, Möglichkeiten und Grenzen dieser Hilfen vermittelt.
Inhaltsverzeichnis
Diese Broschüre " Von der Kritik zur Akzeptanz - Zehn Jahre Familienaktivierung in der Jugendhilfe der Stiftung" kann in den Jugendhilfesekretariaten der Stiftung zum Selbstkostenpreis von 12,- EUR bestellt werden.
11.05.2007: 10 Jahre "Knackpunkt" - Beratungsstelle für Suchtprävention- und Suchtbehandlung
Am 11.05.07 hat die Beratungsstelle zur Eröffnung der neuen Räume eingeladen. Etwa 40 Gäste wurden vom Direktor der Stiftung Hospital, Karl Kasper, begrüßt. Gleichzeitig feiert die Beratungsstelle in diesem Jahr ihr 10-jähriges Bestehen. Im Sommer 1997 nahm der „Knackpunkt“ die Arbeit im Landkreis St. Wendel auf. In Trägerschaft der Stiftung Hospital entstand in Kooperation mit dem Therapiezentrum Schaumberger Hof ein breites Spektrum an Beratungs- und Präventionsangeboten. Auch das neue Logo der Drogenberatungsstelle wurde bei dieser Gelegenheit erstmals der Fachöffentlichkeit vorgestellt.

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