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Modellprojekte
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Aktuelle Modellprojekte:
- "Integration präventiver und aktivierender Aspekte in die stationäre Altenhilfe"
Modellprojekt zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung gem. §8 Abs.3 SGB XI
Im Rahmen dieses Modellprojektes werden in 2 Wohnbereichen zusätzlich Therapeuten in die Pflegeteams integriert. Physiotherapie, Ergotherpie und Logopädie ergänzen die Bereiche Pflege und Hauswirtschaft.
Präventive und aktivierende Ziele und Maßnahmen werden in diesem Projekt verstärkt in den Vordergrund gestellt.
Zentrale Zielsetzung des Modells ist es, die Situation der Pflegeheimbewohner durch stärkere Aktivierung und präventiv orientierte Teamarbeit zu verbessern. Die Bewohner werden dabei sowohl durch individuell abgestimmte "Aktivierungsprogramme" entsprechend ihrer Bedarfslage gefördert, als auch durch Gruppenangebote aktiviert, mit dem Ziel, die Alltagskompetenz zu erhalten bzw. zu fördern und ausgefallene Funktionen zu kompensieren. Letztlich soll dadurch die Selbständigkeit der Bewohner gesteigert und ihre Teilhabemöglichkeit erweitert werden.
Um mögliche Veränderungen, die durch die stärkere präventive und aktivierende Ausrichtung zu erwarten sind, abbilden zu können, wird das Resident Assessment Instrument RAI eingesetzt. Das RAI ist ein standardisiertes, valides und reliables Instrument, das durch wiederkehrende Assessments Verläufe darstellbar machen kann.
Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet durch das Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft e.V. (iso) in Saarbrücken.
Projektlaufzeit: 01.06.2006-31.05.2009 Weitere Informationen
Weitere Informationen bei Ulrich Weißenauer Telefon: 0 68 51 - 8908-182 Email: weissenauer@stiftung-hospital.de
Frühere Modellprojekte:
- Bundesmodellprojekt "Altenhilfestrukturen der Zukunft" – Baumodellförderung mit gerontopsychiatrischer Ausrichtung
Das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend wählte aus 600 Bewerbungen neben 5 anderen Standorten den Projektantrag für das Altenhilfezentrum der Stiftung Hospital in Namborn aus, um dort ein Baumodell mit gerontopsychiatrischer Ausrichtung zu fördern. Das umgesetzte richtungsweisende Konzept orientiert sich am Leitsatz "Integrieren statt Isolieren".
- Bundesmodellprojekt "Verbundsystem einer wohnortnahen Versorgung für dementiell erkrankte alte Menschen und ihrer Angehörigen im Kreis St. Wendel"
Durch koordinierte Vernetzung der offenen, ambulanten, teilstationären und stationären Hilfen wurde eine wohnortnahe Angebotsstruktur angestrebt. Für mittel- und hochgradig dementiell erkrankte Menschen, die in einem integrierten System nicht adäquat versorgt werden können, ist eine an den Erfahrungen in Nordeuropa und Frankreich orientierte Wohnform geschaffen und dank der Modellförderung durch den Bund, das Land und den Landkreis St. Wendel in optimaler Form umgesetzt worden.
- Modellprojekt "Überleitungsbetreuung"
In Kooperation mit dem Marienkrankenhaus und der AOK im Saarland wurde 1995 im Rahmen eines Modells an der Optimierung des Überleitungsprozesses gearbeitet. Ein interdisziplinäres, einrichtungsübergreifendes Team unterstützte die Rückkehr in den häuslichen Bereich systematisch mit individuellen Hilfeplänen und speziellen Überleitungsbögen.
- Bundesmodellprojekt "Modell eines kommunalen Verbundsystems"
Der Landkreis St. Wendel erhielt 1991 den Zuschlag für das Projekt "Modell eines kommunalen Verbundsystems" durch das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung, welches im Vorfeld der Pflegeversicherung ein Modell zur Verbesserung der Versorgung alter, kranker und pflegebedürftiger Menschen im häuslichen Bereich aufgelegt hatte. Die Stiftung Hospital realisierte damit das Teilprojekt. "Mobiler ergotherapeutischer und sozialpflegerischer Rehabilitationsdienst" und in einer Konzepterweiterung nachfolgend die Wohnberatungsstelle für ältere und behinderte Menschen.
- Bundesmodellprojekt Tagespflege
Das Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung förderte im Rahmen des Modellprojektes zur Verbesserung der Situation Pflegebedürftiger die Errichtung der Tagespflege, als ein von der stationären Einrichtung der Stiftung räumlich unabhängiges Angebot. Begleitet wurde die Umsetzung durch das Kuratorium deutsche Altershilfe (KDA).
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