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Familienaktivierende Hilfen

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  • Kurzbeschreibung:
    Die „Familienaktivierenden Hilfen“ sind eine spezifische Form der „Sozialpädagogischen Familienhilfe“.
    Die Hilfen finden im Haushalt der Familie statt und unterscheiden sich durch die Betreuungsintensität und die Dauer der Maßnahme. Die Ziele werden durch die Familie und die Aufträge des Jugendamtes bestimmt.
    Wir bieten an:

    das Kriseninterventionsprogramm „FAM – Familienaktivierungsmanagement“, das in einer schweren Krise in der Familie ansetzt und in einem Zeitraum von maximal 6 Wochen das Ziel verfolgt, durch gezieltes Training die drohende Fremdunterbringung eines oder mehrerer Kinder zu vermeiden und weiterführende Hilfen anzubieten;

    „Clearing“, ein Angebot für Familien in einer schweren Krise mit dem Ziel, innerhalb von 2 – 4 Wochen zu klären, welche Hilfe die Familie braucht;

    FSP – Familienstabilisierungsprogramm, ein Angebot für Familien, die bei der Erziehung und Förderung ihrer Kinder in eine Krise geraten sind, die sie derzeit alleine mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln nicht bewältigen können. Die Hilfe ist auf 24 Wochen begrenzt und kann maximal um 12 Wochen verlängert werden.

    Flexible Hilfe, ebenfalls ein Angebot für Familien, die bei der Erziehung und Förderung ihrer Kinder in eine Krise geraten sind, die sie derzeit alleine mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln nicht bewältigen können. Die Hilfe kann von der Betreuungsintensität her ganz auf die Bedürfnisse der Familie abgestimmt werden und erfolgt zunächst ohne Zeitbegrenzung.

    Aufsuchende systemische Familientherapie – Systemische Familientherapie im Haushalt der Familie. Diese Hilfe wird eingesetzt, wenn es um tiefgehende strukturelle Fragestellungen im Familiensystem geht.

    Pflege- und Herkunftsfamilienberatung, eine Hilfe, die sich an eine spezielle Zielgruppe richtet, die in einer außergewöhnlichen Familienform lebt und damit auch außergewöhnliche Anforderungen zu bewältigen hat.

  • Leistungen:
    Alle Hilfen zeichnen sich durch eine klare Methodenstruktur, eine vierwöchentliche Zielkontrolle und ein ausgeprägtes Controllingverfahren aus.

    Die Hilfen sind geprägt von Wertschätzung für die Familie und ihre einzelnen Mitglieder, von Ziel- und Handlungsorientierung und einer strukturierten Ressourcenorientierung. Die Familie und das Jugendamt erhalten eine Dokumentation der Arbeit sowie ein Risiko-Ressourcenprofil.
    Eine 24-Stunden-Rufbereitschaft wird entweder gewährleistet oder kann angefordert werden.

    Alle Mitarbeiter sind in 1 – 2 jährigen Fortbildungen auf diese Arbeit speziell geschult. Zusätzlich werden die Fachkräfte durch eine wöchentliche (FAM/Clearing) oder eine 14-tägige Kontrollberatung begleitet.
         
    FAM wird seit 1996 kontinuierlich wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Wir sind Mitglied im Dachverband „Familienaktivierungsmanagement- FAM – families first Deutschland“.

  • Standorte:
    Wir arbeiten mit Familien in allen Landkreisen des Saarlandes und im Stadtverband Saarbrücken sowie in den angrenzenden Landkreisen von Rheinland-Pfalz.

Ansprechpartner:

  • Erich Klein
    Bereichsleitung „ Ambulante Hilfen“
    Dipl. Sozialpädagoge,
    Supervisor DGsV, FAM-Berater und FAM-Trainer,
    Vorsitzender im Dachverband FAM e.V.
    Tel.: 06851 / 8908-234
    Mobil: 0175 / 5848714
    Email: klein@stiftung-hospital.de

  • Marianne Quetting
    Projektleitung: FAM und Clearing
    Dipl.-Sozialpädagogin, syst. Familientherapeutin
    Tel.: 06851 / 8908-557
    Mobil: 0175 / 5848715
    Email: quetting@stiftung-hospital.de

  • Jörg Lorson 
    Beratung FAM und Clearing
    Dipl.-Sozialpädagoge
    Tel.: 06851 / 8908-557
    Mobil: 0175 / 5848742
    Email: familienaktivierung@stiftung-hospital.de

  • Jutta Kämmler
    Projektleitung: Flexible Hilfen, FSP, Aufsuchende Familientherapie, Pflegeelternberatung
    Dipl.-Sozialpädagogin, Supervisorin, systemische Familien-Milieutherapeutin
    Tel.: 06851 / 8908-558
    Mobil: 0175 / 5848743
    Email: kaemmler@stiftung-hospital.de