
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die 1455 vom Ehepaar Trine und Johann Oppenheim initiierte Stiftung Hospital St. Wendel erscheint an ihrem Hauptsitz in unmittelbarer Nähe zur City in neuem, frischen Outfit. In meiner Amtszeit als Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Hospital ist unter der Regie des rührigen Hospitaldirektors Karl Kasper in den letzten Jahren fleißig renoviert, modernisiert und neu gebaut worden.
Die liebevoll gestalteten Innenhöfe, insbesondere das Kleinod "Seniorenpark“ machen das Leben und Arbeiten im „Hospital“ angenehm und heimelig. Dafür sage ich Karl Kasper und seiner Mannschaft auch im Namen der Kuratoriumsmitglieder herzlichen Dank. Das Stifterehepaar würde seinen Augen nicht trauen, würde es heute vorbeischauen. Ich bin mir sicher, dass sie mit dem Werk einverstanden und auch ein bisschen stolz auf die heutigen Sachwalter ihrer Stiftung wären.
Die Stiftung Hospital wurde über die Jahrhunderte zu einem Mehrgenerationen-Dienstleistungsunternehmen ausgebaut. Zielgruppen für die angebotenen Dienstleistungen sind Kinder, Jugendliche, Frauen, Familie und Senioren. Die eigenständige Stiftung ist korporatives Mitglied der Caritas und betreut ständig 400 alte Menschen sowie mehr als 600 Kinder und Jugendliche. Mit der angebotenen Dienstleistungspalette wird die gesamte Bevölkerung angesprochen. Gerne setze ich mich dafür ein, dass insbesondere die Angebote für Kinder und Jugendliche von der Kreisstadt St. Wendel weiterhin finanzielle Unterstützung erhalten. Ich freue mich sehr, dass wir die alten und neuen Gebäude, die zu einem organischen Ganzen zusammengewachsen sind, nunmehr der Bevölkerung vorstellen können.
Klaus Bouillon Bürgermeister 

„Wir helfen Menschen“: Dieser schlichte, aber hohe Anspruch verbindet Frauen und Männer, die in der Stiftung des Hospitals St. Wendel für andere sorgen. Schon seit 1455 kümmert sich die Stiftung um Menschen, die in Not sind oder Betreuung und Hilfe benötigen. Das Hospitalfest ist mir als Schirmherrin ein sehr willkommener Anlass, herzlich „Danke“ zu sagen für die Unterstützung und Zuwendung, die über 600 Kinder und Jugendliche und 400 hilfs- und pflegebedürftige Menschen in den Einrichtungen der Stiftung Hospital St. Wendel erfahren.
Die Stiftung hat sich über die Jahrhunderte zu einem Dienstleistungszentrum für alle Generationen entwickelt. So finden sich unter dem Dach der Stiftung ein Kinderhaus sowie eine Jugend- und eine Altenhilfe. Die Einrichtungen stellen sich dabei auf die individuelle Lebenssituation der Menschen ein. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind kreativ und entwickeln neue Ideen, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren. Erst kürzlich hat mein Ministerium das „Seniorenhaus Theley“ der Stiftung Hospital St. Wendel beim Wettbewerb „Technikunterstütztes Wohnen – selbstbestimmt leben zuhause“ ausgezeichnet. Dieser Wettbewerb war der Auftakt unseres Programms „Zuhause im Alter“, mit dem wir selbständiges Leben und Wohnen auch für ältere Menschen ermöglichen wollen, die auf Hilfe oder Pflege angewiesen sind.
Ich gratuliere der Stiftung ganz herzlich zum neuen Gebäude und wünsche allen, die sich hier engagieren, dass sie auch in den neuen Räumlichkeiten – an die lange Stiftungstradition anknüpfend – noch vielen Menschen helfen können.
 Dr. Kristina Schröder

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